Waldpädagogik

Foto: C. Köster

Waldpädagogik 



Waldpädagogik ist ganzheitliches Lehren und Lernen im Lebensraum Wald und ein wertvoller Ansatz für die Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen. Sie versteht sich als waldbezogene Umweltbildung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

 

Die Waldpädagogik versetzt den Einzelnen in die Lage, verantwortungsvoll und zukunftsfähig zu denken und zu handeln.

 

Waldpädagogik will praktisches, ganzheitliches Erleben und Lernen ohne Konkurrenzkampf ermöglichen. Sie will Verständnis für ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in der Natur wecken und die Vielfalt des Lebensraumes Wald mit ihren Kreisläufen für alle Altersgruppen aufzeigen.

... Natürliche Waldgeräusche wirken beruhigend auf das seelische Gleichgewicht. Sie will als Gegengewicht zu unserer technisierten Welt wirken und individuelle Erfahrungen aus erster Hand ermöglichen.

Quelle: Bolay E. u. B. Reichle (2007): Handbuch der Waldpädagogik, Theorie und Praxis der waldbezogenen Umweltbildung. Band 1 Theorie, Hohengehren.

 

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Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

Meine Angebote orientieren sich an den Grundlagen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).



Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

 

Der einzelne erfährt durch BNE: Mein Handeln hat Konsequenzen. Nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern. Ein solches Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen. Regierungen, Organisationen und Unternehmen müssen Nachhaltigkeit lernen und umsetzen.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Wissen über:

  • globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit;
  • die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme.

 

BNE vermittelt Kompetenzen:

Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Sie umfasst zum Beispiel folgende Fähigkeiten:

  • vorausschauendes Denken;
  • interdisziplinäres Wissen;
  • autonomes Handeln;
  • Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.

Quelle: www.bne-portal.de

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